Karosseriebau


Karosseriebau / Fahrzeugbau : Eine Karosseriebaufirma beschäftigt sich mit dem Bau, dem Umbau oder der Reparatur von Karosserien für Automobile oder Anhänger. Neubau: Die Firma bezieht in der Regel die Chassis und Motoren von Automobilherstellern und setzt eigene Karosserien darauf. Die geschieht vor allem bei Pkw, Bussen, Wohnmobilen und Spezialaufbauten für Lkw (zum Beispiel Möbelwagen). Umbau: Die Firma bezieht komplette Fahrzeuge und baut diese in Modelle um, die der ursprüngliche Automobilhersteller nicht anbietet, zum Beispiel Kombis, Krankentransportwagen, Leichenwagen oder Stretch-Limousinen. Eine spezielle Form ist die nachträgliche Panzerung von Fahrzeugen. In der Vergangenheit gab es eine große Anzahl von Karosseriebaufirmen, die sich im Pkw-Sektor bewegten, ihre Hochzeit erlebten diese Firmen in den 1920er- und den frühen 1930er-Jahren. Sie karossierten Fahrzeuge oft auch im Auftrag des Automobilherstellers. Durch den Übergang zu selbsttragenden Karosserien wurde es jedoch schwierig oder unmöglich, Karosserien auf fremde Fahrgestelle zu montieren, so dass viele Karosseriebaufirmen in Konkurs gingen. Ein berühmtes Beispiel für den Bau einer neuen Karosserie auf ein bestehendes Fahrgestell ist der Karmann Ghia, der auf dem VW Käfer aufbaut. In diesem Fall geschah die Produktion mit ausdrücklicher Billigung von Volkswagen, über deren Händler das Fahrzeug auch vertrieben wurde. Ein Beispiel für den Umbau einer Karosserie sind die Kombiversionen des Mercedes Strich-Acht, von denen der Hersteller Daimler-Benz allerdings wenig begeistert war. Die Karosseriebauform, auch Karosseriebauart beschreibt den Konstruktionsaufbau einer Fahrzeugkarosserie. Eine Karosseriebauform kann in unterschiedlichen Größen und Fahrzeugklassen verwendet werden. Einige Bezeichnungen stammen noch aus der Zeit der Kutschen oder Pferdewagen. Nicht immer überlebten die ursprünglichen Merkmale einer bestimmten Kutschenform den Lauf der Jahre. So hat die Kutschenform Coupé mit den Coupé-Ausprägungen im modernen Automobilbau recht wenig zu tun. Karosseriebauformen können wie folgt unterschieden werden. Cabrio Roadster (zweisitzig) Phaeton (mehr als zwei Sitze) Limousine (bis auf Kombis (s.u.) als Stufenheck oder Schrägheck ausgeführt) Coupé (2-türig, Kofferaumtür nicht mitgezählt) Kombi (vergrößertes Ladevolumen, Abschluss als Steilheck) Shooting Brake Stretch-Limousine Landaulet Targa Oft verwenden Fahrzeughersteller eigene Wortkreationen, auch in Verbindung mit Begriffen aus der Einteilung der Fahrzeugklassen, um ihre Produkte zu vermarkten. Das Wort Karosserie kommt aus dem Französischen. Das Wort Karosse wurde bereits bei Kutschen verwendet. Der Begriff findet auch heute noch im Bereich der Automobilindustrie Verwendung. Als Karosserie bezeichnet man den Aufbau eines Kraftfahrzeuges. Daher wird die Karosserie in der Fachsprache auch Aufbau genannt. Unabhängig von den Karosseriebauformen unterscheidet man grundsätzlich drei Arten von Karosserien: Die nicht selbsttragende Karosserie, war die ursprüngliche Art, PKW zu bauen. Diese Bauart ist heute nur noch für LKW üblich. Die nicht selbsttragende Karosserie wird auf einen Rahmen oder auch Chassis aufgesetzt. Die gesamte Belastung, die beim Fahren auftritt, übernimmt das Fahrgestell. Die Karosserie, ursprünglich auch aus Holz hergestellt, bildet nur eine Außenhaut als Schutz der Insassen oder der Güter, die transportiert werden. Erst später wurde Metallblech verwendet. Karosserien werden aber nicht nur aus Stahlblech, sondern auch aus Aluminium oder Kunststoff hergestellt. Bereits Henry Ford experimentierte mit Kunststoffen aus Hanf. Für seine Kunststoffkarosserie war auch der Trabant berühmt. Auch sportlichere Fahrzeuge benutzen einem Gitterrohrrahmen und nehmen dabei Einschränkungen in der Auslegung zugunsten geringsten Gewichtes und höchster Festigkeit in Kauf und benutzen eine Kunststoffkarosserie, was auch im Tourenwagensport üblich ist. Eine Sonderform des Karosseriebaues stellt die Kunststoffkarosserie dar. Das erste Auto mit Kunststoffkarosserie, das in Serie produziert wurde, war die Chevrolet Corvette. Der Trabant aus der DDR besaß ebenfalls eine Kunststoffkarosserie aus einem Phenolharz-Baumwoll-Kunststoff (Duroplast) und wurde in Großserie gefertigt. Heutzutage werden oft Solarautos und Energiesparautos mit einer Kunststoffkarosserie gebaut, um das Gewicht zu verringern. Kunststoff hat den Vorteil, nicht zu korrodieren und kann auch aus nachwachsenden Rohstoffen wie Pflanzenöl hergestellt werden. Das Herstellen einer solchen Karosserie ist besonders für kleine und mittlere Serien geeignet, da man sie auch handwerklich herstellen kann. Durch die Weiterentwicklung in der Blechverarbeitung und durch notwendige Gewichtsreduktion im Fahrzeugbau Selbsttragende Karosserie Bei dieser Konstruktionsart gibt es kein Chassis mehr. Alle Teile, die ursprünglich am Rahmen befestigt waren, sind in diesem Fall direkt zu einer Karosserie in Schalenbauweise zusammengefügt. Die Steifigkeit wird durch die kompakte Blechhaut und hohle Blechquerschnitte mit möglichst großem Querschnitt (z.B. Schweller) und somit Widerstandsmoment erreicht. Zahlreiche Sicken erhöhen die Steifigkeit und die Vermeidung von Eigenschwingungsfrequenzen (Dröhnen) zusätzlich. Die Karosserie ist meist ein verschweißtes Teil mit integrierten Befestigungspunkten für die Einzelteile, wie Türen, Kotflügel, Seitenwände Schwierig ist die Konstruktion eines Cabriolets, da in diesem Fall die Karosserie nicht rundherum geschlossen ist und daher ganz andere Versteifungen eingebaut werden müssen. Wenn man heute davon spricht, dass nach einem Verkehrsunfall das Fahrgestell verzogen ist, so ist das eigentlich falsch, denn es sind dann vielmehr Teile der Karosserie verzogen. In erster Linie wird die Knautschzone verzogen, um die Fahrgastkabine zu schützen. Der Opel Olympia von 1935 war der erste deutsche Serienwagen mit selbst tragender Ganzstahlkarosserie. Der neueste Karossen-Aufbau basiert auf einem Skelett (bzw. Rahmen), das die tragende Funktion übernimmt. An dieses Skelett werden die Innen- und Aussenteile der Karosse befestigt, die damit keine "tragende" Funktion mehr haben, aber natürlich stabiliserend wirken (z.B. im Falle eines Unfalls; siehe auch Crashtest). Dadurch können in der Zukunft neue Materialien, Teile und Technologien im Karosseriebau verwendet werden. Außerdem verspricht man sich dadurch Gewichtseinsparungen, neue Designmöglichkeiten und technische Verbesserungen. Ein Beispiel dafür stellt der sogenannte Aluminium Space Frame dar. Dabei wird eine selbsttragende Rahmenstruktur aus geformten tragenden Teilen hergestellt (z.B. Tiefziehteile oder Strangpreßprofile), die über Knotenteile (bei Audi: Al-Gußlegierung) verbunden sind. An sie werden dann die Karosserie-Außenhautteile sowie Türen und Klappen befestigt. Zum Beispiel benutzen das der Audi A8 und der Audi A2 sowie der BMW Z8. Neuartige Konzepte zeigen das Space Frame Konzept auch aus Stahl. Beispiel: NSB von ThyssenKrupp. Preisgünstige und zuverlässig Unfallinstandsetzung für PKW, Lieferwagen und LKW bis 7,5 t, Richtbankarbeiten, Oldtimerrestauration, Nachbauten und Karosseriebau Sonderauflieger Fahrzeugbau : Fahrzeugeinrichtungen, Hygienefahrzeuge und Betriebseinrichtungen Die Ausbildung Karosserie- und Fahrzeugbauer/in der Fachrichtung Karosseriebau ist seit dem 1. August 2003 nicht mehr Fahrzeugbau : möglich. Sie wurde neu Karosseriebau geordnet und durch die Ausbildungen Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in - Karosserieinstandhaltung abgelöst. Karosserie- und Fahrzeugbau : Fahrzeugbauer/innen fertigen vor allem Fahrzeugaufbauten und Karosserieteile oder reparieren diese. Sie bauen Karosseriebau Karosserien um und stellen Spezialaufbauten beispielsweise für Möbelwagen, Fahrzeugbau : Ausstellungs- oder Verkaufsfahrzeuge her. In der Fachrichtung Karosseriebau Karosseriebau werden außerdem Schablonen und Zuschnitte für besondere Karosserieformen entworfen und Fahrzeugbau : hergestellt, anhand derer dann die Karosserieteile und Aufbauten gefertigt oder umgebaut werden. Nach Zeichnung werden Bleche, Kunststoffe und sonstige Karosseriebau Materialien zugeschnitten und mit verschiedenen Techniken geformt, verschraubt, verklebt oder verschweißt. Fahrzeugbau : Zum Teil sind Türen und Fenster einzusetzen und Wandverkleidungen anzubringen. Karosserie- und Fahrzeugbauer/innen der Fachrichtung Karosseriebau Karosseriebau können auch Fahrzeugbau : Neulackierungen anbringen und Lackschäden ausbessern. Nach Unfällen beulen sie Blechschäden aus oder ersetzen Karosserieteile durch standardisierte Ersatzteile oder Neuanfertigungen. Nach der neuen Handwerksordnung Karosseriebau können sich Karosserie- und Fahrzeugbau : Fahrzeugbauer/innen der Fachrichtung Karosseriebau nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung oder sechsjähriger Karosseriebau Gesellentätigkeit (davon vier Jahre in leitender Stellung) Fahrzeugaufbauten Fahrzeugbau : Spezialist für jede Branche Karosseriebau-Blechbearbeitung, Ihr handwerklicher Partner für Karosseriearbeiten, Blechumformung, Aluminiumbearbeitung, Concept Cars, Blechteile Karosseriebau Fahrzeugbau : Karosseriebau, Karosserie, Werkstatt, Busse, Bus, Lkw, Pkw, Lackierung, Lackierarbeiten, Fachbetrieb, Werkstatt Karosseriebau und Unfallinstandsetzungen im Karosseriebau Saarland Fahrzeugbau : Karosserie- und Lackierarbeiten an PKW, LKW und Bussen. Bau von Kofferauflieger, Pritschenauflieger, Kranauflieger und Spezialaufbauten, Anhänger und Sattelauflieger; Fahrzeuginnenausbau; Ausrüstung von Feuerwehrwagen Fahrzeugbauer-Handwerk Fahrzeugbau : selbstständig machen. Sie arbeiten im Kraftfahrzeughandwerk, bei Karosseriebau Nutzfahrzeugherstellern oder entsprechenden Reparaturbetrieben und Spezialwerkstätten des Fahrzeugbau : Karosseriebaus.

Karosseriebau

» Lackierung

» Lkw

» Fachbetrieb

» Karosserien

» Reparatur